Geschichten von Frauen sichtbar machen
Einladung zum Internationalen Frauentag
Zum Internationalen Frauentag finden wieder zahlreiche Aktionen statt – so auch im HIER IST NICHT DA in der Bochumer Straße 138. Beim Programm mit Graffiti Jam, DJ Sets und der MädchenMusikAkademie wird auch die Frauengeschichtswerkstatt mit am Start sein. Das ganze Programm findet ihr >>>hier.
Die Frauengeschichtswerkstatt
Die Frauengeschichtswerkstatt ist eine private Initiative geschichtsinteressierter und engagierter Frauen aus Gelsenkirchen. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht insbesondere der Zeitraum von 1945 bis 2000 – eine Phase tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen, in der Frauenbewegungen, Initiativen und Vereine wichtige Impulse für soziale und politische Entwicklungen gesetzt haben. Neben herausragenden Persönlichkeiten interessiert sich das Projekt vor allem für die vielen Gruppen und Netzwerke von Frauen, die das Leben in der Stadt aktiv mitgestaltet haben.
Such- und Sammelaufruf
Gesucht werden Frauen – und auch Angehörige –, die ihre Erfahrungen weitergeben möchten: Hast du selbst dich in der Frauenbewegung engagiert? War deine Mutter oder deine Großmutter Teil einer Frauengruppe, hat Aktionen organisiert oder sich für die Rechte und Sichtbarkeit von Frauen eingesetzt? Dann ist dieser Tag eine Gelegenheit, diese Erinnerungen zu bewahren und mit anderen zu teilen.
Viele Geschichten gesellschaftlichen Engagements sind nie aufgeschrieben worden und existieren oft nur in persönlichen Erinnerungen oder privaten Fotoalben. Genau hier setzt die Frauengeschichtswerkstatt an. Ziel ist es, die vielfältigen Beiträge von Frauen zur Stadtgeschichte sichtbar zu machen – Geschichten, die sonst leicht verloren gehen könnten. Besucher*innen sind eingeladen, vorbeizukommen, zu erzählen, zuzuhören oder Materialien wie Fotos, Briefe oder Unterlagen mitzubringen.

Der Internationale Frauentag bietet dafür einen passenden Anlass: Er erinnert nicht nur an bereits erreichte Fortschritte, sondern auch daran, wie wichtig es ist, Erfahrungen weiterzugeben und Engagement sichtbar zu machen. Jede persönliche Geschichte trägt dazu bei, ein umfassenderes Bild der Vergangenheit zu zeichnen – und zukünftigen Generationen Inspiration zu geben.
Kontakt
Wer Kontakt aufnehmen oder vorab Informationen teilen möchte, kann die Frauengeschichtswerkstatt per E-Mail unter frauengeschichtswerkstatt.ge@gmail.com erreichen und auf Instagram unter @frauengeschichte_gelsenkirchen folgen.
Die Initiative freut sich über alle, die vorbeikommen, Erinnerungen teilen oder sich melden. Von der aktuell achtköpfigen Gruppe sind Patricia Lenz, Laura Markert, Barbara Christ und ich vor Ort.


