Peter Lohmeyer und Kirsten Lipka im Gespräch
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Heimat Ruhr II: Wie wird aus einem Ort Heimat?

Um diese Frage drehte es sich am 17. September bei „Heimat Ruhr II – Vor Ort mit Peter Lohmeyer“ in der Kalten Halle in Gelsenkirchen-Ückendorf. Peter Lohmeyer sprach dazu mit dem Bochumer Künstler Marcus Kiel, Tobias Clermont von der Stadterneuerungsgesellschaft und mir. Als prominenten Gast hatte er später noch Gerald Asamoah auf der Couch. Zum Auftakt spielte die MädchenMusikAkademie als lokaler Act noch paar sehr sweete Songs, die großen Applaus bekamen!

Um dem nicht so ortskundigen Publikum die Umgebung näher zu bringen, wurde der Trailer „Heimat entsteht“ gezeigt, den die Brost-Stiftung über die Bochumer Straße hatte drehen lassen. Was passiert eigentlich, wenn Menschen anpacken und ihren Stadtteil mitgestalten? Der Spirit kommt, glaube ich, ganz gut rüber und ich bin froh darüber, wie schön dieser Eindruck vom Quartier geworden ist. Danke erstmal dafür!

Heimat entsteht – Ein kurzer Film über das Quartier an der Bochumer Straße in Gelsenkirchen-Ückendorf mit Kurz-Interviews verschiedener Akteurinnen und Akteure. Copyright: Brost-Stiftung

Eigentlich könnte der Film mittlerweile schon ein kleiner Kurzfilm werden, wenn alle Akteurinnen und Akteure der Straße mit aufgenommen werden würden. Mit Tobias Clermont (SEG Gelsenkirchen), Matthias Krentzek (c/o-Raum, Matthilda lädt ein e.V. mxr storytelling, IUC – Insane Urban Cowboys e.V.) Hiltrud Lammert-Hense (HeidelbÜrger Wohnkumpane, Matthilda lädt ein, Szeniale e.V.), Sarah Rissel (HIER IST NICHT DA e.V., Insane Urban Cowboys e.V.), Santana Ahmadifar (UmBauLabor/Baukultur NRW), Julian Mikus (UmBauLabor/Baukultur NRW, Szeniale e.V., Insane Urban Cowboy e.V., Gebietsbeirat Bochumer Straße), Patrick Raute (Café Ütelier, Gebietsbeirat), Lukas Hermann (Verlag sirren, readymade, irgendDorf) und mir (gelsenmylove.de, Insane Urban Cowboys e.V., Quartiersführungen, Gebietsbeirat) sind nur eine Handvoll Mitwirkender an der Bochumer Straße im Film vertreten. Und das Namedropping an dieser Stelle ist gewollt.

Hier passiert einfach eine Menge. Es gibt viele Initiativen und Projekte, die weiterhin sichtbarer werden müssen – die Menschen, das Engagement, die Orte. Und es muss noch weiter wachsen.

Ein kleiner Film macht vielleicht neugierig und gibt einen ersten Einblick – es braucht aber vor allen Dingen Menschen, die vorbeikommen, mitmachen und die Angebote wahrnehmen. Also: Schaut vorbei! Und wenn ihr nicht wisst, wo ihr anfangen sollt, schreibt mir einfach oder lest meinen Newsletter 😉



Es gibt viele weitere Projekte, Initiativen und Orte in Gelsenkirchen, die Unterstützung und Förderung benötigen. Die Bochumer Straße ist nicht der Nabel der Welt, das weiß ich auch 😉 Ich würde mich aber sehr darüber freuen, wenn das Quartier auch innerhalb von Gelsenkirchen als positives Beispiel wahrgenommen wird. Als Straße mit Potential, die mit diesem Vibe auf die anderen Stadtteile ausstrahlen kann. Hier wächst eine Community, es entstehen Angebote aus tollen Ideen. Menschen engagieren sich. Und das an einem Ort, der eigentlich lange als verloren galt, mit allen Herausforderungen und Hürden, die wirtschaftlich und auch menschlich gemeistert werden müssen.

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