Female hand with pencil writing on notebook. Woman hand with pencil writing on notebook at coffee shop.
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Homestory Runde 2: Jugendschreibwettbewerb sucht Texte

Blaupause(n) für Gelsenkirchen: Dein Text, dein Thema, deine Stadt

Bis Sonntag, 10. Januar 2027, hat Gelsenkirchen Platz für neue Geschichten. Der Jugendschreibwettbewerb Homestory geht in die zweite Runde und sucht Texte von jungen Menschen zwischen 16 und 24 Jahren aus Gelsenkirchen. Gefragt sind Kurzgeschichten, Gedichte, Songtexte oder Reportagen – Thema in diesem Jahr: „Blaupause(n)„.

Homestory Blaupause(n)
(c) Studio ypsilon

Und das lässt sich ziemlich frei denken. Ein Entwurf für etwas, das es noch gar nicht gibt. Eine Pause im Blauen. Oder eine Pause vom Blauen, wenn dir gerade alles zu viel wird. Erlaubt ist, was dich beschäftigt: erfundene Szenarien genauso wie Erlebtes, persönliche Gedanken, Alltagsbeobachtungen, mit Stadtbezug oder ganz ohne.

Was du wissen musst, bevor du loslegst

Ein Text darf höchstens 6.000 Zeichen mit Leerzeichen haben. Pro Einreichung gibt es entweder eine Geschichte oder Reportage, oder bis zu fünf Gedichte beziehungsweise Songtexte. Wichtig: Die Texte müssen ohne KI entstanden und bisher unveröffentlicht sein.

Beworben wird sich ausschließlich online über www.gelsenkirchen.de/homestory. Eine Jury wählt am Ende drei Texte aus, die mit 500, 300 und 100 Euro prämiert werden. Weitere ausgewählte Texte landen gemeinsam in einem Buch, das in den Stadtbibliotheken ausgeliehen werden kann – und wer mag, veröffentlicht auch unter Pseudonym.

Drei Werkstätten, drei Schriftstellerinnen

Neu in diesem Jahr: Drei kostenlose Schreibwerkstätten begleiten den Wettbewerb durch Herbst und Winter. Nora Schramm macht am Dienstag, 20. Oktober, im Kulturraum „die flora“ in der Altstadt den Anfang. Weiter geht’s am 10. November mit Rasha Khayat im irgendDorf in Ückendorf, bevor Ines Habich-Milović am 8. Dezember im Bonni in Hassel übernimmt. Anmelden kannst du dich ebenfalls unter www.gelsenkirchen.de/homestory, teilnehmen darfst du übrigens auch dann, wenn du am Wettbewerb selbst gar nicht mitmachen willst.

„Wir möchten mit den Schreibwerkstätten in erster Linie Lust aufs Schreiben machen“, sagt Andrea Lamest, Leiterin des Referats Kultur der Stadt Gelsenkirchen. Ihre Dozentinnen brächten Erfahrung im kreativen Schreiben und aus der Literaturbranche mit und würden sich freuen, ihr Wissen weiterzugeben und Impulse zu setzen.

Wie es im letzten Jahr lief

2025 ging es bei Homestory um „Meine Stadt – mein Leben“, und die jungen Autorinnen und Autoren erzählten von ihren ganz eigenen Perspektiven auf Gelsenkirchen. Den ersten Platz holte sich Akua Addo Ofori Amponsah mit ihrer Geschichte „Gelsenkirchen, Gelsenkirchen“, gefolgt von Helena Hornig mit dem Gedicht „Geborgenheit“ auf Platz zwei und Emily Stiewe mit „Zwischen Stadionliebe und Kindheitserinnerungen“ auf Platz drei. Insgesamt schafften es zehn Texte ins Homestory-Buch, das du in den Stadtteilbibliotheken Buer, Erle und Horst sowie im Bildungszentrum ausleihen kannst – oder direkt online unter www.gelsenkirchen.de/homestory nachlesen.

Wer also schon mal reinschnuppern will, bevor die eigene Blaupause entsteht: Die Texte von 2025 warten dort auf dich.

Homestory „Blaupause(n)“
Einsendeschluss: Sonntag, 10. Januar 2027
Bewerbung & Anmeldung zu den Schreibwerkstätten: www.gelsenkirchen.de/homestory

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